Schweinfurth trat 1868 im Auftrag der Humboldt-Stiftung in Berlin eine große Reise nach Afrika an. 1869 reiste er von Khartum aus nilaufwärts nach Faschoda und nach dem Gebiet der Dschur. Mit Sklavenjägern immer weiter vordringend, durchzog er die Länder der Bongo, Schilluk, Nuer und der Dinka, unternahm eine Reise zu den menschenfressenden Niam-Niam, besuchte das Land der Mittu und Madi und entdeckte im Lande der bis dahin noch unbekannten, ebenfalls kannibalischen Monbuttu, den Uellefluß (Uelle-Makua (Ubangi)). Ebenso gewann er sichere Kunde von dem Zwergvolk der Akka. Nach Überwindung der größten Schwierigkeiten traf er im Juli 1871 wieder wohlbehalten in Khartum ein. “Die von ihm e...
1819 gerät das Handelshaus, bei dem Johanna Schopenhauer ihr ganzes Geld angelegt hat, in Zahlungsschwierigkeiten. Beim anschließenden Vergleich verliert sie 70% ihres Vermögens. Ihr Sohn Arthur (der Philosoph), der sich vorher den Anteil am väterlichen Erbe auszahlen ließ, verweigert die Unterstützung. Sie muss sich jetzt selbst um ihre Einkünfte sorgen. Lange Reisen wie die nach England sind ihr nicht mehr möglich. Ihre Schriftstellerei wird zu einer wichtigen Einkommensquelle. Sie veröffentlicht Reiseerzählungen, Romane und Novellen.